Das Privatfernsehen bekommt Konkurrenz vom Internet, und wir von rundum-ratenkauf greifen das Thema auf und wollen gleichzeitig einmal mehr die besten Fernseher Ratenkauf Empfehlungen aussprechen.
Das Fernsehen hat ein Problem. Sinkende Quoten. Diese sind vor allem für die Privatsender eine große Belastung. Während die öffentlich-rechtlichen ebenfalls unter Quotendruck stehen und im Grunde dasselbe Problem haben, dass die Zuschauer fehlen, müssen die Privatsender auch noch in Sachen Werbung und damit finanziell zurück stecken. Ein Teufelskreis: denn wenig Werbung bedeutet wenig Geld und wenig Geld bedeutet knappere Beiträge, weniger Shows und billigere Produktionen. Das wiederum lockt in der heutigen Zeit kaum mehr den inzwischen sehr anspruchsvoll gewordenen Fernsehzuschauer an das TV-Gerät. Vielmehr schalten viele Deutsche inzwischen nicht mehr den Fernseher nach Feierabend ein, sondern gehen an den Computer. Dort wird gechattet, Webradio gehört, es werden Clips bei youtube oder myvideo sowie anderen Portalen dieser Art angesehen und es werden aller höchstens noch die Homepages der Fernsehsender besucht. Hier liegt auch die Zukunft. Hat man sich seine Lieblingsserie früher noch im TV angesehen und sich seinen Tagesablauf möglichst nach der Flimmerkiste eingeplant, so ist es heute anders.
Der Zuschauer möchte seine Lieblingsserie dann sehen, wenn er Lust dazu hat. Deshalb ist das Angebot von Serien, Soaps, Sitcoms etc. im Internet auch immer weiter im Ausbau, es werden ständig neue Folgen online gestellt, die entweder gegen eine kleine Gebühr oder mit vorherigem Werbespot angeklickt und gesehen werden können. Auch ist es dem heutigen Film- und Show-Konsument möglich, sich mehrere Folgen hinter einander anzusehen, wenn ihm diese besonders gut gefallen. Somit müssen sich die klassischen Fernsehsender etwas einfallen lassen, damit Ihnen die Zuschauer nicht weiter fehlen und die Absätze, die aus dem Werbemarkt erwartet werden, nicht noch weiter in sich zusammen fallen. Pro Sieben und Sat. 1 haben deshalb vor kurzem bereits von einem möglichen Bezahlfernsehen gesprochen, dass in naher Zukunft eingeführt werden könnte. Ob dies Vorteile bringt und die Einnahmen der Senderfamilie steigert sei einmal dahin gestellt. Fest steht in jedem Fall, dass auch die Online-Angebote, die Mediatheken und Review-Möglichkeiten im Internet bei vielen Seiten noch deutlich ausgebaut werden müssen und dass dahinter womöglich der Fernsehabend der Zukunft steckt.
Bildquelle: “www.Otto.de“
Vor allem für kleinere Sender und lokale Anbieter mag dies möglicherweise ein Problem darstellen, doch darin liegt nun einmal die Zukunft. Dass Zeit versetztes Fernsehen immer mehr im Trend ist, ist auch an einer anderen Tatsache zu sehen: viele haben aufgrund der Arbeit oder anderer Stressfaktoren keine Möglichkeit, sich zu einer gewissen Tageszeit die gewünschte Sendung anzusehen. Deshalb benutzen sie neben dem Internet auch noch die Möglichkeit der Aufzeichnung auf einen an das TV-Gerät angeschlossenen DVD- oder Festplattenrecorder, um zu gegebener Zeit das Gezeigte anschauen zu können und dies ebenfalls wieder so gut wie werbefrei. Schließlich kann Werbung heraus geschnitten werden und man greif zur Fernbedienung und betätigt den FF-Knopf. Die Fernsehmacher von heute müssen sich also noch einiges einfallen lassen, damit das Publikum nicht komplett verschwindet, die Quoten und Zuschauerzahlen gehen derzeit stetig zurück – Tendenz weiterhin sinkend. Währenddessen geht der Boom im Internet weiter. Vor allem die bekanntesten Video-Anbieter wie youtube sind noch lange nicht mit ihrem Latein am Ende, sondern treten weiter den Kampf gegen die TV-Stationen an. Wer am Ende siegt entscheidet lediglich der Verbraucher, in diesem Fall also der Konsument oder User – und dieser ist bekanntlich gnadenlos und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Im Moment liegt dieser eindeutig im Internet, somit kann dieses Medium im Gegensatz zum Fernsehprogramm ein klares 1:0 als Sieg einfahren. Dies betrifft sowohl öffentlich-rechtliche, wie auch private Sender, letztere ziehen finanziell dann allerdings als erstes den Kürzeren, was auch schon an einigen Entlassungen von Journalisten – die allerdings in den Medien meist verschwiegen werden – deutlich wird. Die Zukunft des Fernsehens – ein spannender Thriller ohne derzeit abzusehendes Happy End.
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