LCD oder Plasma?

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Und immer noch stellt man sich die gleiche Frage wie vor 3 oder 2 Jahren: LCD-TVs oder Plasma Fernseher? Denn eines ist klar, wenn ein Neukauf anliegt weil einem der “alte” Röhren Fernseher kaputt gegangen ist, dann ist zumindest die Entscheidung relativ eindeutig…entweder Plasma oder LCD…oder? Denn Röhren-Fernseher) haben doch noch einen Vorteil: Der Preis!

Nachfolgend eine Kurzfassung worin die wesentlichen Unterschiede bei den Technologien liegen:

LCD/PlasmaTVs – die Unterschiede

  • Kurzabriss Technik LCD
    Liquid Crystal Displays (Flüssigkristalldisplays) bestehen aus Pixeln, die zwischen zwei optisch transparenten Scheiben (Glas oder Kunststoff) auf die entsprechende Größe nebeneinander positioniert sind. Die Pixel sind dabei wie folgt aufgebaut: Jedes Pixel besteht aus einer Kammer mit Flüssigkristallen, einer Elektrode zur Regelung der Helligkeit und einer Elektrode zur Ausrichtung der Flüssigkristalle in den 3 Subpixeln, die je nach Dicke dann als Farbfilter wirken und nur das polarisierte Licht der entsprechenden Farbwellenlänge hindurchlassen. Das weisse Licht der Hintergrundbeleuchtung (Leuchtstoffröhren) wird somit in der gewünschten Helligkeit und Wellenlänge (Farbe) transmittiert. Das ist auch der grundlgegende Nachteil eines LCDs: Licht wird nicht selbst erzeugt, sondern nur moduliert. Durch die permanente Hintergunrdbeleuchtung kommt der schlechte Schwarzwert zustande.
    Dieser Vorgang wird für jedes einzelne Pixel im Abstand von einigen Nanosekunden durchgeführt, wodurch ein Bild auf dem Schirm entsteht.Vorteile verglichen mit Plasma-TVs
  • geringe Wärmeabgabe, kein Lüfter erforderlich
  • höhere Lebensdauer ohne Nachlassen der Leuchtkraft
  • kein Einbrennen eines Bildes möglich
  • höhere Auflösung schon bei kleineren Bildschirmdiagonalen
  • etwas geringerer Stromverbrauch
  • geschätzte Lebensdauer bei 8 Stunden täglichen Betriebs: 20 Jahre
  • besser geeignet zum Anschluss an den PC als Monitor
  • Kurzabriss Technik Plasma
    Wie auch bei LCDs besteht das Display aus Pixeln, die wiederum aus 3 Subpixeln bestehen. Allerdings beinhalten diese Kammern keine Flüssigkristalle und “Farbfilter”, sondern die Edelgase Neon, Xeon und auch Helium. Die Wände der Kammern sind mit Phosphor beschichtet.
    Wird nun eine Spannung angelegt, emittieren die Gase UV-Strahlung, die wiederum das Phosphor zu Emission von Strahlung anregt. Die Strahlung des Phosphor hat nun die entsprechende Farbwellenlänge. Je nach Dauer (Aufrechterhaltung der Emissionen) ergibt sich der Helligkeitswert der Farbe, durch additive Farbmischung (das gleichzeitige “Zünden” der 3 Subpixel) entsteht die Farbe selbst.
    Das Phosphor ist die Schwachstelle der Plasma-TVs: Die Wirkung lässt im laufe der Zeit nach, die Farben verblassen. Da aber keine Hintergrundbeleuchtung vorhanden ist, glänzen diese Panels mit sattem Schwarz.Vorteile verglichen mit LCD-TVs
  • größere Bildschirmdiagonalen möglich (bis 71 Zoll, ca. 180cm)
  • schnelleres Antwortzeit-Verhalten der Pixel als bei LCDs, geringe Nachzieheffekte (bessere Reaktionszeit, kein “motion blur”)
  • deutlich besserer Schwarzwert als bei LCD-TVs
  • bei selber Größe günstiger
  • höhere Leuchtdichte, besserer Kontrast und größere Anzahl darstellbarer Farben (auch trotz Verringerung im Laufe der Jahre immer noch besser als jedes LCD-Display)
  • geschätzte Lebensdauer bei 8 Stunden täglichen Betriebs: 15 Jahre
  • Empfehlung für Cineasten

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